Manchmal…

Posted in Allgemein, Garys Wort zum Sonntag... on June 17, 2011 by Gary

… ist die Welt schön. Sogar für jemanden wie mich. Der volle Mond welchen ich durch die Fenster meines Versteckes und über den Dächern der Gasse sehe, das Lächeln eines Mädchens wenn ich ihr einen Burger bezahle, wenn die Raiders gewinnen, wenn ich mal Glück im Pokern habe, wenn Moony eine Filmnacht veranstaltet. Manchmal gibt es eben doch Lichtblicke.

Wahnsinnig

Posted in Allgemein, Garys Wort zum Sonntag... on June 15, 2011 by Gary

Einsamkeit macht wahnsinnig. Genauso tut es der Umstand, dass man nun das Bedürfnis hat andere Menschen zu fressen und zu töten. In jedem von uns schlagen zwei Herzen, metaphorisch gesprochen natürlich, das eines Menschen und das einer schrecklichen Bestie. Das ist unsere Natur, unser Zwiespalt, unser Schicksal und unser Fluch. Wir wollen unsere eigenen Kinder töten und fressen, wir wollen die welche wir lieben sowohl beschützen als auch verschlingen. Wir sind Monster im Schafspelz und Füchse im Hühnerstall. Und wenn wir könnten, würden wir uns auch gegenseitig verschlingen.

Doch gleichzeitig ist da diese menschliche Seite an uns, die Überbleibsel dessen, was wir waren. Wir lieben und wir hassen, wir fürchten und wir freuen uns. Wir empfinden Sex immer noch als toll und lachen über die Muppet Show, genauso wie wir es auch vorher getan haben. Aber wir trinken Blut und sind tot und ich meine das nicht in irgend einem sprichwörtlichen Sinne. Das bedeutet dass in uns zwei Mächte gegeneinander kämpfen und uns innerlich zerreissen. Wir sind gezwungen zur Einsamkeit und zu einem Leben außerhalb der Gesellschaft, versteckt in ihrer Mitte. Es ist nicht gerade gut für das Seelenheil wenn man weiß, dass man genau das ist, wovor die Kinder nachts Angst haben. Wie gesagt… es macht wahnsinnig.

Abstoßend

Posted in Garys Wort zum Sonntag... on April 7, 2011 by Gary

Menschen lügen. Sie betrügen, sie verraten, sie schummeln, sie benutzen Täuschungen und Illusionen um das zu bekommen was sie wollen. Ekelhaft, nicht? Das schlimmste daran ist, sie kommen auch noch durch. Diejenigen welche es zu etwas bringen sind die größten Täuscher und Blender der Welt, Politiker, Musiker, Konzernchefs. Bestechung, Korruption, Morallosigkeit, Habgier. Das sind die Dinge, welche einen heutzutage weiter bringen.

Mich nicht mehr. Ich bin ein Monster, ich trage das nach außen was alle anderen sind und versuchen zu verbergen. Ich bin hässlich, ich stinke, ich habe einen gewaltigen Schlund voller scharfer Zähne und ich bin verstörend. Ich kann nicht verbergen was ich bin, weder unter Make-Up noch unter Kleidung noch unter irgend welchen anderen Dingen. Nein, ich bin das, was alle fürchten weil sie sich selber sehen. Sogar die anderen meiner Art, die anderen Kinder der Nacht, verachten solche wie mich, weil wir ihnen den Spiegel vorhalten. Das ist unser zweifacher Fluch.

Der Fluch des Vampirismus. Und der Fluch der Nosferatu.

Jobs

Posted in Garys Wort zum Sonntag... on April 6, 2011 by Gary

Habe ich jemals erzählt was ich getan habe bevor ich in die Nacht geholt wurde? Ich glaube nicht, oder? Ich hatte eine Menge Jobs, kellner zum Beispiel oder Kurierfahrer. Ich habe auch mal bei der Müllabfuhr gejobt und bei der Straßenreinigung, sogar als Lagerarbeiter war ich mal unterwegs. Für einige Zeit habe ich in einem Krankenhaus die Böden geschrubbt, das war okay, ziemlich cool eigentlich sogar. Dann haben sie mich rausgeworfen weil sie billigere Leute gefunden haben. Denke ich.

Aber der beste Job den ich jemals gemacht hatte war Taxifahrer. Ich war mehr oder weniger mein eigener Boss, habe Geld verdient und habe interessante Menschen getroffen. Klar, auch da waren eine Menge Arschlöcher dabei, aber immer mal wieder waren sehr nette, freundliche Leute in meinem Wagen. Einmal hat ein junges Paar mich dafür bezahlt einfach nur durch die Gegend zu kurven während sie es hinter mir getrieben haben. Das hätte ich auch für gar kein Geld getan, aber irgendwie musste ich ja die Reinigung bezahlen.

Es war interessant zu sehen, wie gleich die meisten Menschen doch sind. Egal ob reich oder arm, dekadente Oberschicht oder verrohte Unterschicht, Wichser blieben Wichser und Schlampen Schlampen, egal ob sie besoffen waren von Bier und nach Pisse stanken oder besoffen von Schampus und nach überteuertem Parfüm stanken. Mir war das gleich, im Grunde genommen haben sie sich alle gleich verhalten. Armani oder Jogginghose, mir wurde schon von allen Bevölkerungsschichten das Taxi voll gekotzt, egal ob die Leute nun aus einer Kascheme kamen oder aus einem Nobelpuff in welchem man Koks aus dem Bauchnabel einer chinesischen Edelhure schnüffeln kann.

Taxifahrer war eigentlich mein coolster Beruf gewesen den ich damals ausgeführt habe. Leider nur für zwei Jahre, dann hatte ich einen Unfall. Ich wich einem Hund aus und fuhr gegen ein Entgegenkommendes Auto. Mein Fahrgast, eine ältere Dame, musste ins Krankenhaus. Meine Lizenz war ich los, mein Wagen auch und alles was mir blieb war ein beschissen schlechtes Gefühl im Magen sobald ich einen Hund sehe. Nicht dass ich die Biester vorher nicht schon gehasst hätte, aber danach waren sie für mich praktisch Ausgeburten der Hölle.

Kleiner Drache Han

Posted in Klüngel on March 13, 2011 by Gary

Ich weiß nicht genau wie es geschehen ist aber durch irgendeinen Zufall ist Frank über einen kleinen Neuvampir gestolpert welcher wilderte wo es nicht gesund war. Er war halb verhungert und dreckig, fast wahnsinnig aufgrund der roten Wut und verwirrt über seinen Zustand, nicht wissend was los war und was geschehen war. Armes Schwein.

Ich weiß nicht wieso, aber aus irgend einem Grund hat Frank ihn erst einmal gefüttert, gewaschen und dann mit genommen zu Moonies, wo er den Rest der Gang kennen lernte. Sein Name ist Han und er hatte absolut keine Ahnung was er geworden war. Und weil wir ja so verdammt liebenswürdige Monster sind, oder auch weil wir einfach nur etwas Mitleid hatten ich weiß nicht so recht, haben wir ihn aufgenommen. Ihm die Regeln gezeigt. An die Hand genommen und in die Gesellschaft unserer Art eingeführt, oder zumindest sind wir noch dabei.

Er ist klein aber sportlich, aufrecht stehend und mit einer Haltung die von Selbstsicherheit und Vertrauen spricht. War lustig zu sehen wie Moony ihn nieder gemacht hat, so dass wir ihn zurück halten mussten damit er nicht auf unseren Lieblingsbarkeeper los geht. Ich habe ihm dafür eine rein hauen müssen und ihn damit ausgeknockt, Nosferatu Kraft halt. Später haben wir dann erfahren, dass er Mitglied der einzigen Triade in der Stadt war und seine Verwandlung zum Untoten ganz anders geplant gewesen ist. Ein Mekhet von beachtlichem Alter hat ihm den Kuss gegeben und wollte ihn eigentlich auch unterrichten, aber noch in der gleichen Nacht ist ihm etwas zu gestoßen und spurlos verschwunden. Ich vermute Erics Handlanger dahinter. Bastarde.

Und so wurde Han mehr oder weniger ein Waise. Ein Waise der sich in der kriminellen Unterwelt auskennt und auch noch Kontakte hat, aber nun ein kleines Licht in der Welt der Vampire geworden ist. Und nun zu unserer kleinen Truppe gehört. Ich mag ihn.

Schönheit in Ruinen

Posted in Garys Wort zum Sonntag... on March 13, 2011 by Gary

Das letzte was Michael gesehen hat war ein Engel der Dunkelheit welcher ihm Trost spendet und ihm warme Worte zuflüstert. Die Lichter in der alten, verlassenen Kapelle, die Lichter von tausenden von Kerzen, waren ein Meer aus flüssigem Gold welches die Seele streichelte, die Kirchenfenster erwachten unter dem Schmutz der Jahre zu Leben und sangen mit einem Chor aus Engeln die Hymnen des Himmels. Von der Decke, aus dem Dunkel, sah der Herr auf ihn herab und vergab ihm für seine Sünden, schenkte ihm einen Platz im Paradies und sandte ihm einen Engel der Finsternis um ihn zu holen.

Das jedenfalls war es was Michael glaubte als er im Drogenrausch lag und das Leben aus ihm floh, als Johann ihn fand in seinem Unterschlupf und ihm die Beichte abnahm ehe der junge Mann seinen letzten Atemzug tat.

Ein weiteres Opfer einer neuen Droge, in Umlauf gebracht von den Kolumbianern, den Mexicanern und den Schwarzen. Welche im Endeffekt alle für den innersten Zirkel des Invictus arbeiten. Heh, dann wollen wir ihnen doch mal in die Suppe spucken.

Kleine Puppe, totes Herz…

Posted in Aktuelles, Garys Wort zum Sonntag... on February 16, 2011 by Gary

Wisst ihr wie es aussieht wenn das Blut eines vierzehnjährigen Mädchens in den Abfluss fließt? Wenn es in einem dicken Strom langsam in den Rindstein tropft, zwischen Müllsäcken und Spermüll? Ich jetzt schon.

Als ich aufgewacht bin war ein Handy am vibrieren und vor meiner Tür stand das Mädchen in der zu großen Jacke, total verheult und fertig. Ich weiß nicht wieso, aber ich bin zum Schutzheiligen der Kindernutten erkoren worden. Nicht dass es mich stört, so krank es klingt, immerhin kriege ich so etwas zu trinken und noch dazu erfahre ich so Dinge die man sonst nicht hören kann.

Ying-Tai, genannt Blossom, wurde mit aufgeschlitzter Kehle gefunden, wie gesagt zwischen Müllsäcken und Sperrmüll. Vergewaltigt. Verprügelt. Mit Klingen entstellt. Geschändet, misshandelt und dann weggeworfen wie ein kaputtes Spielzeug. Ich habe auf einer Feuerleiter gesessen im strömenden Regen und habe zugesehen wie die Polizisten den Tatort untersucht haben. Sie geben einen Scheissdreck um die Kleine, es ist ihren Chefs egal dass eine kleine Nutte gekillt wurde. Nicht mal die Presse war da, keinen juckt es dass eine vierzehnjährige illegale Kindernutte aus China umgebracht und weggeworfen wird wie ein Stück Müll.

Ich bin sauer. Verdammt sauer. Ich trommel meine Crew zusammen, Olivia, Christin, Franky-Boy, den Priester, alle die ich rankriege. Und dann durchstöber ich die ganze Stadt nach den Schweinen und kill sie. Ich reiß ihnen die Eier und stopf sie in ihre Mäuler, dann näh ich ihre Lippen zusammen und zwing sie dazu ihre eigene Scheisse zu fressen bevor ich ihre leblosen Leichen in eine Klärgrübe schmeiße. Nicht unbedingt in der Reihenfolge natürlich, aber ihr wisst was ich meine.

Achtung Hurensöhne, Gary Jefferson ist auf dem Kriegspfad.

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